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03.02.2004

Affen schieben

Ein Ort der Selbstaufgabe: An der Berliner Volksbühne versinkt Frank Castorfs »Kokain«-Inszenierung in der Kulisse

Von Yorikke Schäkel
Drogen reißen hoch, werfen um. Bewegung, Tanz, Sex sind interessanter als Godot’sches Sitzen. Die Zeitlosigkeit der Opiumhöhle ist das Gegenteil der Macherdroge. Opium steht für das glückliche Sein nach dem Tod, für die Sehnsucht nach dem Ausstieg aus Zeit und Zwängen. Kokain ist anders, es verspricht Energie, verschiebt Grenzen, behauptet das Ende der Unfähigkeit. Es ist die Droge der Weißen, der Künstler und Manager. Vor 80 Jahren hat der Italiener Pitigrilli i...

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