31.01.2004
Herr N., der Frust und die Geschichte
Aus unserer Rubrik: Der Schwarze Kanal
Von Klaus Fischer
Herr N. gilt in seinen Kreisen als weltoffener Schöngeist, glänzender Publizist und als Edelfeder. Deshalb sitzt er wohl nicht zu Unrecht auf einem der Chefsessel des Hamburger Wochenblattes Die Zeit. Von dort aus visiert N. zielsicher die Mißstände im Lande und der Welt an, geißelt sie scharf mit den Waffen der »Vierten Gewalt«. Dafür bekommt er gelegentlich auch mal eine vor die Nuß. Wie zuletzt, als er wegen Beleidigung eines Staatsanwaltes ein paar tausend Euro ...
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