Zum Inhalt der Seite
12.04.2022
Kino

Hoffnungslos, aber nicht ernst

Leonard Cohens wahnsinnigste Platte inspiriert einen seichten kanadischen Film: »Death of a Ladies’ Man«

Von Maximilian Schäffer
Im Sommer des Jahres 1977 nahm Leonard Cohen sein wahnsinnigstes (und möglicherweise kostbarstes) Album auf. Wahnsinnig deshalb, weil Cohens schlimmste Drogenphase einen lyrischen Nebel aus Rotwein, Tequila, Methaqualon (»Quaaludes«) und Verzweiflungskoitus verursachte. Wahnsinnig deshalb, weil eine riesige Studioband, bombastische Frauenchöre und Bläserarrangements seine sonst so leisen Lieder überformten. Wahnsinnig deshalb, weil die Omnipräsenz geladener Schusswa...

Artikel-Länge: 4078 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90