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19.01.2004

Filzfingern

Ein kleines Beispiel der Unvereinbarkeit von Kunst und Vereinswesen

Von Heinrich Hecht
Beim freien Kulturquaken geht es immer um Pöstchen, manchmal ums Bier, niemals aber um den Zustand der Welt oder Kunst. Ein lehrreiches Aufklärungsstück zum Zustand subventionierter Leere läuft seit einigen Wochen in Berlin. Als letzte räudige Reminiszenz an freie Zeiten produktiver Selbstermächtigung ragt in die teuer geleckte Mitte der Stadt immer noch das Kunsthaus Tacheles. Die alte Kaufhausruine beherbergt einen Verein, der sich um sich selbst, Fördermittel,...

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