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05.01.2004

Hinein ins System

Österreichs Kommunisten sind unter der Führung ihrer selbsternannten »Erneuerer« mehr mit sich selbst beschäftigt als mit der Entwicklung fortschrittlicher Alternativen

Von Werner Pirker
Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) durchlebt die schwerste Existenzkrise ihrer Geschichte. Die heftigen Fraktionskämpfe, die sie beuteln, erinnern an die letzten Zuckungen eines Sterbenden. Sie wird diese Krise aller Voraussicht nach nicht überleben. Jedenfalls nicht als die Partei, die über Jahrzehnte die Kontinuität von Klassenbewußtsein verkörpert hat. 1918 gegründet, fristete die KPÖ bis 1934 ein eher kümmerliches Dasein im Schatten einer allmächtigen...

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