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26.01.2022
Geldpolitische Wende

Papier ist manchmal scharf

Fed und EZB beraten über Zinsanstieg als Reaktion auf steigende Preise. BRD-Kapital präferiert Volcker-Schocktherapie

Von Simon Zeise
Jens Weidmann wird seines Lebens nicht mehr froh. Weil seine Forderungen nach einer straffen Geldpolitik – steigende Zinsen und ein Ausstieg aus den Anleihenkaufprogrammen der EZB – verhallten, trat er vorzeitig vom Amt des Bundesbankpräsidenten zurück. Sein Nachfolger, Joachim Nagel, dürfte mehr Gehör finden. Denn wegen der steigenden Inflation haben geldpolitische Falken Auftrieb. Eine Wende in der Geld- und Zinspolitik bahnt sich an. Die US-Notenbank Federal Rese...

Artikel-Länge: 4586 Zeichen

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