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06.01.2022
Kino

Wie die Schlafwandler

Groteske Version der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs in der plötzlich ernsten Agentenfilmparodie »The King’s Man – The Beginning«

Von Marc Hairapetian
Nicht jede halbwegs brauchbare Comicvorlage lässt sich auch in einen annehmbaren Film verwandeln. Was in den ersten Teilen der gegenwartsbezogenen Agentengrotesken »Kingsman: The Secret Service« (2014) und »Kingsman: The Golden Circle« (2017) noch gelang, weil das britische Understatement von Colin Firth als Harry Hart mit furios blutigen Actionszenen eine charmante Allianz einging, lässt nun Ralph ­Fiennes in »The King’s Man – The Beginning« ganz schön alt aussehen...

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