Zum Inhalt der Seite

China: Evergrande kann Fristen nicht einhalten

Hongkong. Der hoch verschuldete chinesische Wohnungsbaukonzern China Evergrande hat Insidern zufolge erneut Zahlungsfristen ungenutzt verstreichen lassen. Einige ­Anleihegläubiger hätten die fälligen Kuponzahlungen noch nicht erhalten, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters laut Meldung vom Donnerstag. Evergrande hatte am Dienstag neue Kuponzahlungen im Wert von 255 Millionen Dollar für zwei Anleihen zu bedienen. Der Konzern hat Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 300 Milliarden Dollar und versucht, Barmittel zu beschaffen, um Lieferanten und Gläubiger zu bezahlen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!