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Bundeswehr entlässt Soldaten nach Übergriffen

Berlin. Die Bundeswehr hat nach den Übergriffen beim NATO-Einsatz in Litauen im April zwei Soldaten entlassen. Gegen fünf weitere liefen noch Vorermittlungen zu einem gerichtlichen Disziplinarverfahren, wie ein Sprecher des Heeres am Freitag der dpa mitteilte. Im Juni hatten Straftaten wie sexuelle Nötigung und Beleidigung mit rassistischem Hintergrund für Schlagzeilen gesorgt. Bei einer Party in einem Hotel sollen auch neonazistische und antisemitische Lieder gesungen worden sein. Die Beschuldigten wurden abgezogen, inzwischen wurde das ganze deutsche Kontingent turnusgemäß ausgewechselt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2021, Seite 2, Inland

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