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UNO: Afghanistans Wirtschaft vor Einbruch

Kabul. Der Entzug der internationalen Finanzhilfen nach der Machtübernahme der Taliban hat Afghanistans Wirtschaft einem UN-Bericht zufolge einen »beispiellosen Schock« versetzt. Ohne die Hilfen könnte das Bruttoinlandsprodukt binnen eines Jahres um 20 Prozent schrumpfen, warnte das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) in seinem am Mittwoch veröffentlichten »Sozioökonomischen Ausblick für Afghanistan 2021–2022«. Vor der Machtübernahme der Taliban Mitte August machten die internationalen Hilfen rund 40 Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus. Ausländische »Arbeitgeber«, allen voran die USA, kamen bis dahin für rund 80 Prozent der öffentlichen Ausgaben auf. Laut den UNDP-Prognosen könnte der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in den folgenden Jahren sogar 30 Prozent erreichen, wenn nicht rasch gegengesteuert werde. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2021, Seite 1, Kapital & Arbeit

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