-
02.12.2021
- → Kapital & Arbeit
UNO: Afghanistans Wirtschaft vor Einbruch
Kabul. Der Entzug der internationalen Finanzhilfen nach der Machtübernahme der Taliban hat Afghanistans Wirtschaft einem UN-Bericht zufolge einen »beispiellosen Schock« versetzt. Ohne die Hilfen könnte das Bruttoinlandsprodukt binnen eines Jahres um 20 Prozent schrumpfen, warnte das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) in seinem am Mittwoch veröffentlichten »Sozioökonomischen Ausblick für Afghanistan 2021–2022«. Vor der Machtübernahme der Taliban Mitte August machten die internationalen Hilfen rund 40 Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus. Ausländische »Arbeitgeber«, allen voran die USA, kamen bis dahin für rund 80 Prozent der öffentlichen Ausgaben auf. Laut den UNDP-Prognosen könnte der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in den folgenden Jahren sogar 30 Prozent erreichen, wenn nicht rasch gegengesteuert werde. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!