05.12.2003
»Mord durch politische Entscheidung«
Südkorea: Suizide während Ausweisungskampagne von Arbeitsmigranten
Von Ahn Mi Young, Seoul (IPS)
Südkorea hat mit der Ausweisung von Arbeitsmigranten begonnen, die sich länger als vier Jahre in dem ostasiatischen Land aufhalten und keine gültigen Arbeitsvisa mehr haben. Bis Ende November wurden nach Angaben des Justizministeriums 880 Betroffene festgesetzt und 443 von ihnen in ihre Heimatländer deportiert: 269 nach China, 23 nach Bangladesch, 20 nach Thailand, die übrigen auf die Philippinen und in andere asiatische Staaten. Abgelaufen war die Ausreisefrist am ...
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