29.11.2003
PR-Coup in Bagdad
US-Präsident Bush für 152 Minuten bei Soldaten im Irak. Jubelbilder für beginnenden Wahlkampf
Von Rüdiger Göbel
Im Irak getöteten Soldaten verweigert US-Präsident George W. Bush die letzte Ehre. Hartnäckig lehnte es der Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte bisher ab, persönlich auch nur einem Begräbnis der inzwischen mehr als 400 toten GIs beizuwohnen. Lieber läßt er sich von den lebenden bejubeln. Ein Jahr vor den nächsten Präsidentschaftswahlen meidet Amtsinhaber Bush angesichts zunehmend negativer Schlagzeilen wenigstens negative Bilder. Eine Woche nach dem roy...
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