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Großer Waffenfund in Österreich

St. Pölten. Bei einer Razzia in einem Verfahren gegen einen mutmaßlichen Neonazi haben österreichische Ermittler eine große Zahl Stich- und Schusswaffen, Kriegsmaterial und mehr als 1.200 Kilogramm Munition sichergestellt. Das teilte das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Niederösterreich am Dienstag mit. Auch Nazidevotionalien seien gefunden worden, unter anderem ein Stahlhelm mit Hakenkreuz und eine Büste des Wehrmachtsgenerals Erwin Rommel. Unter den Waffen seien zwei Maschinengewehre, sechs Maschinenpistolen, ein Sturmgewehr und ein Scharfschützengewehr gewesen. Darüber hinaus konnten laut Mitteilung auch eine Handgranate, sieben Rohrbomben und 20 Kilogramm Schwarzpulver sichergestellt werden. Gegen den 53jährigen laufen laut Behörde Ermittlungen wegen möglichem Verstoß gegen das österreichische Wiederbetätigungsverbot. Der Mann soll »zahlreiche Dateien mit Bezug zum Nationalsozialismus« in Internetforen versendet haben. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2021, Seite 15, Antifaschismus

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