27.11.2003
Wie im Weißen Haus
Im besetzten Irak wird Pressefreiheit vorrangig durch deren Abschaffung definiert
Von Rainer Rupp
Es mehren sich die Zeichen, daß die USA den »Kampf um die Herzen und Köpfe« der Iraker bereits verloren haben. Sie scheinen mit einem sich ausweitenden Guerillakrieg konfrontiert zu sein, so daß es für die Bush-Regierung immer wichtiger wird, die Medien zu Hause mit guten Nachrichten zu versorgen, zumal der nächste Präsidentschaftswahlkampf ins Haus steht. In Bagdad wurde daher der im Umgang mit den Medien erfahrene Ein-Stern-General Mark Kimmitt zum obersten Sprech...
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