25.11.2003
Sebastian Deisler geht es nicht gut
Aus unserer Rubrik: Gesellschaftskontrolle
Von Kristof Schreuf
Wenn jemand Depressionen hat und das bekannt wird, dann ist das so, als würde er beim Schwachsein ertappt werden. Er hat gesagt, wie es mit ihm ist, aber weil er dabei nicht gelogen hat, muß er auch den Preis dafür zahlen. Er ist arbeitsunfähig, und er wird von niemandem mehr für voll genommen. Dabei ist es nicht die Erkrankung, die ihm den Willen zu jeglicher Aktivität nimmt, sondern unser Urteil über ihn.
Sebastian Deisler hat gesagt »ich kann nicht mehr« und ...
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