25.10.2003
Esquel – Stein im goldenen Mosaik
Ein idyllischer Ort zwischen Argentinien und Chile wehrt sich gegen ein Goldminenprojekt – und bringt damit Konzernpläne zur Ausbeutung der Anden durcheinander
Von Melissa Bendersky (Buenos Aires) / Timo Berger
Esquel, die idyllisch und beschaulich wirkende Stadt im Süden Argentiniens, liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses und in der Nähe der chilenischen Grenze. Vier Berge umgeben Esquel, was aus der Sprache der Mapuche übersetzt soviel wie »Sterndistel« bedeutet. Und wieder ziehen – es ist Oktober – mehr als 1500 Menschen durch den Ort im Nordwesten der argentinischen Provinz Chubut. Es ist kalt, und es regnet in Strömen. Doch wie an jedem vierten Tag im Monat wird dem...
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