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Südafrika: BRD-Firmen fürchten Einbußen

Johannesburg. Die gewalttätigen Proteste in Südafrika bedrohen nach Ansicht der dortigen Handelskammer die Lieferketten der am Kap ansässigen deutschen Unternehmen. Vor allem die tagelange Schließung des für den Kontinent strategisch wichtigen Hafens von Durban und die Sperrung der von dort ins Industriegebiet um Johannesburg führenden Autobahn N3 bereiten demnach Sorgen. Matthias Boddenberg von der Auslandshandelskammer für das Südliche Afrika hält Schätzungen des Wirtschaftsprofessors Bonke Dumisa für realistisch, wonach pro Stunde gesperrter Autobahn ein volkswirtschaftlicher Schaden von einer Million Rand (rund 58.000 Euro) entsteht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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