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Überhöhte Bleiwerte vor Notre-Dame in Paris

Paris. Gut zwei Jahre nach dem Großbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame haben die Behörden erneut überhöhte Bleiwerte festgestellt. Der Vorplatz der gotischen Kirche wurde wegen einer zu hohen Konzentration giftigen Bleistaubs vorerst für Besucher geschlossen, wie die Polizeipräfektur am Dienstag mitteilte. Der Platz auf der Seine-Insel Île de la Cité soll nun gereinigt werden. Bei dem Brand waren am 15. April 2019 Hunderte Tonnen hochgiftiges Blei vor allem aus dem Dach der Kathedrale geschmolzen. Eine hohe Bleibelastung wurde unter anderem an Schulen und Kinderkrippen in der Nähe festgestellt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2021, Seite 7, Ausland

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