Zum Inhalt der Seite
07.10.2003

Parolen von Hinz und Kunz

Wer fernglotzt, wird »für baren Unsinn das Martyrium erleiden«. Links bleibt hingegen, wer Adorno wörtlich nimmt

Von Jürgen Roth
Wer heute fernsieht, zumal als sogenannter professioneller Vielseher, sieht, daß er in der Regel kaum etwas sieht, das er nicht schon gesehen hätte. Das ist kein Lamento, sondern ein objektiver Befund, und die halbwegs rasante Abfolge mehr oder weniger skurriler oder obszöner Formate und »Innovationen« ändert daran nichts. Schon gar nicht der Hinweis auf die Inseln des »Bildungsfernsehens« vermag daran zu rütteln, daß das Fernsehen zum Inbegriff dessen wurde, was Ad...

Artikel-Länge: 5780 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

                                                                                       Kinderbeilage