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21.03.1998

Neonazis wollen ins Lübecker Rathaus

»Bündnis Rechts für Lübeck« tritt bei Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein an. Wählerpotential wird auf sieben Prozent geschätzt

Von Rüdiger Frank, AFP
Die alte Hansestadt, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, kommt nicht zur Ruhe: Nach Brandanschlägen auf die jüdische Synagoge und Kirchen, Hakenkreuzschmierereien an Gotteshäusern und öffentlichen Gebäuden steht Lübeck am Sonntag bei den schleswig-holsteinischen Kommunalwahlen erneut bundesweit im Blickpunkt. In der Stadt an der Trave gehen die Neonazis auf Stimmenfang, wollen in das Stadtparlament einziehen und Lübeck damit zu einem »Symbol-Ort« mach...

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