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Greenpeace: Versäumnisse Israels bei Ölkatastrophe

Tel Aviv. Greenpeace hat Israels Regierung schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit der Ölverschmutzung an den Stränden des Landes vorgeworfen. Die Umweltschutzorganisation veröffentlichte am Sonntag Satellitenbilder, die zehn große Ölteppiche eine Woche vor der Katastrophe vor der Küste Israels und im östlichen Mittelmeer zeigen sollen. »Hätten die israelischen Behörden solche satellitenunterstützte Überwachung genutzt und sofort Vorsorgemaßnahmen eingeleitet, hätte die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Israels unter Umständen verhindert werden können«, hieß es in einer Mitteilung. Das Öl hatte die Küsten Israels und des Libanons vor mehr als einer Woche erreicht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2021, Seite 2, Ausland

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