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31.12.2020
Rudersport

Der westdeutsche Übergriff

Wie Ausnahmeruderin Kathrin Boron den Systemwechsel nach dem Ende der DDR erlebte

Von Andreas Müller
Als Kathrin Boron am Neujahrstag 1991 wie 1.499 andere Topathleten aus der DDR zu einem Bundeskader mutierte, hatte die damals 21jährige eine wesentliche persönliche Zäsur schon hinter sich. Wenige Monate nach ihrer Immatrikulation an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig war im November 1989 die Mauer gefallen. Danach war die Ruderweltmeisterin von 1989 und 1990 umgehend ins Grübeln geraten. War ihr Berufsziel als Trainerin oder Sportlehrerin ...

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