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Studie: Kaum noch freie Wohnungen in Städten

Frankfurt am Main. Während auf dem Land mancherorts Wohnungen leer stehen, gibt es in vielen deutschen Städten praktisch keinen Leerstand mehr. Die Kluft zwischen Boom- und Schrumpfregionen habe sich in den vergangenen Jahren fortgesetzt, zeigt eine Studie des Analysehauses Empirica und der Immobilienfirma CBRE. Demnach standen Ende 2019 rund 2,8 Prozent oder fast 603.000 Wohnungen in Deutschland leer. In Frankfurt am Main und München sei die Leerstandsquote mit je 0,2 Prozent am niedrigsten, gefolgt von Freiburg (0,3 Prozent). Die Städte bräuchten dringend Neubau sowie eine bessere Anbindung ans Umland, so die Analysten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2020, Seite 2, Inland

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