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20.08.2003

Suizidversuch aus Angst vor Deportation

Kenianerin überlebte nur knapp. Kritik an Zuständen im Abschiebeknast Eisenhüttenstadt

Von Christoph Schulze
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es in der ZABH – dem zentralen Abschiebegefängnis für Flüchtlinge im brandenburgischen Eisenhüttenstadt – Ende Mai zu einem dramatischen Selbstmordversuch. Die Kenianerin Anni Ndupe befand sich seit Mitte Januar in Erwartung ihrer Abschiebung in der ZABH (Zentrale Abschiebehaftanstalt). Am 30. Mai trank die 32jährige ein giftiges Haarpflegemittel – aus Verzweiflung über ihren unsicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland. Ihre behördl...

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