19.08.2003
Unverkäuflich
Die Inselgalerie Berlin zeigt Werke einer deutsch-jüdischen Künstlerfamilie
Von Michael Buchner
Das Schreiben stammt vom 1.Oktober 1936. Es trägt den Briefkopf des Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin. Adressiert ist es an Heinrich Fischer (1898–1978). Zitat: »Nach dem Ergebnis meiner Überprüfung der in Ihren persönlichen Lebensverhältnissen begründeten Tatsachen besitzen Sie nicht die erforderliche Eignung und Zuverlässigkeit, an der Förderung deutscher Kultur in Verantwortung gegenüber Volk und Reich mitzuwirken.«
1923 hatte Fischer d...
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