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06.08.2003

Krankes Gesundheitswesen

Medizinische Versorgung in Rumänien nach Ende des Realsozialismus dramatisch verschlechtert

Von Alison Mutler
Der Geruch von Urin durchzieht Teile des Krankenhauses in der rumänischen Stadt Odobesti. Die Patienten bringen ihr eigenes Essen, Toilettenpapier und Seife mit. Die Laken auf den Eisenbetten sind fleckig und zerrissen. Schlimmer noch: Arznei, Spritzen und Bandagen sind Mangelware. »Die letzten paar Monate waren die härtesten meiner Berufslaufbahn«, sagt Ilie Manole, stellvertretender Direktor des Städtischen Krankenhauses und seit 27 Jahren Arzt. »Wir sitzen zwi...

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