23.07.2003
Suizidgefährdeter Kongolese abgeschoben
Kölner Flüchtlingsrat fordert vom nordrhein-westfälischen Innenministerium Untersuchung
Von Leif Allendorf
Die Umstände der Abschiebung eines Flüchtlings, der am 18. Juli vom Flughafen Düsseldorf aus in den Kongo gebracht wurde, sind nach Auffassung des Kölner Flüchtlingsrats »dringend klärungsdürftig«. So sei der Kongolese zum Zeitpunkt der Abschiebung gar nicht reisefähig gewesen, da er traumatisiert und suizidgefährdet sei. »Aus rechtlichen Gründen hätte er gar nicht abgeschoben werden dürfen«, so Claus-Ulrich Prölß vom Flüchtlingsrat.
Der 36jährige habe berichtet,...
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