21.07.2003
Hans im Unglück
Zonen-Tagebuch extra (11/1) Zum 110. Geburtstag von Hans Fallada
Von Wiglaf Droste
»O du Falada, da du hangest« sagt die
Königstochter im Grimmschen Märchen »Die
Gänsemagd« zum Kopf ihres toten Hengstes Falada, den ein
Schindersknecht an ein finsteres Stadttor hingenagelt hat. Aus
diesem Falada machte sich ein junger Mann namens Rudolf Ditzen mit
einem hinzugefügten »l« sein Pseudonym - und wurde
Hans Fallada, der Hans im Unglück der deutschen
Literatur.
Schon die dürren Lebensdaten sind Stoff für viele Romane:
Am 21. Juli 1893 wird Fallada in Gr...
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