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22.08.2020
Treuhand

Verluste sozialisiert

Gericht entscheidet, ob Thüringen für Sanierung stillgelegter Kaligruben aufkommen muss. Freistaat zahlt jährlich Millionen an Eigentümer K+S

Von Susan Bonath
Obwohl sie ihm nicht gehören, muss der Freistaat Thüringen allein für die Gefahrenabwehr bei stillgelegten Kaligruben aufkommen. Seit 21 Jahren fließen jährlich rund 20 Millionen Euro aus der Landeskasse an den Chemiekonzern K+S mit Hauptsitz im hessischen Kassel, dem die Bergwerke gehören. Der dafür vorgesehene Fonds ist längst aufgebraucht. Das Unternehmen pumpt im Gegenzug eintretende Salzlauge aus den Schächten, um drohende Einstürze und Erdrutsche zu verhindern...

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