16.06.2020
Literatur
Ein Ritt durch die Hölle
Der Sog des Nihilismus: Aus Fuminori Nakamuras Romanen spricht die Gegenwart
Von Michael Streitberg
»Ich will ein Geschwür in die Welt setzen. Unter meiner Obhut wirst Du zu diesem Geschwür heranwachsen. Ein Stachel des Bösen sozusagen.« Als der junge Fumihiro diese Worte seines alten Vaters hört, ist er erst elf Jahre alt. Und bereits zu diesem Zeitpunkt scheint sein Schicksal besiegelt. Einer Familientradition folgend, will der Patriarch eines mächtigen Wirtschaftsimperiums sein eigenes Ende mit dem Unglück der weiterlebenden Menschen verknüpfen. Er will, indem ...
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