01.07.2003
Verlustgeschäft
Auslandsinvestitionen klingen verheißungsvoll. In der Regel stehen sie aber für Arbeitsplatzvernichtung
Von Werner Rügemer
Gerhard Schröder (SPD) gewann 1998 die Wahl bekanntlich auch deshalb, weil er viele neue Arbeitsplätze versprochen hatte. Kaum ins Amt berufen, richtete der Bundeskanzler die Stelle eines Bundesbeauftragten für Auslandsinvestitionen ein. Mit Hilmar Kopper, bis dahin Vorstandssprecher der Deutschen Bank, bekam ihn der gewichtigste Banker der Republik. Dessen Aufgabe ist es, ausländische Kapitalgeber zu animieren, in deutschen Landen zu investieren – weil ja angeblich...
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