26.06.2003
Helme auf für alle
Briten im Südirak nach Anschlägen in Alarmbereitschaft. Blair erwägt Truppenverstärkung
Von Rüdiger Göbel
Im Süden des Irak sind zur Zeit rund 15000 britische Soldaten stationiert. Seit Kriegsende geben sie sich alle Mühe, als »Sicherheitskräfte« aufzutreten, nicht als »Besatzer«. So tragen die königlichen Soldaten im Gegensatz zu den US-Truppen demonstrativ keine Schutzanzüge oder Helme. Und doch werden sie partout nicht als Freunde willkommen geheißen. Acht Wochen nach dem inoffiziellen Kriegsende erwägt London daher nun statt einer Reduzierung die Verstärkung seiner ...
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