21.06.2003
Die Schlageter-Verwirrung
Der Flirt der KPD mit dem Nationalbolschewismus im Ruhrkampf vor 80 Jahren
Von Nick Brauns
Am 11. Januar 1923 hatten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet besetzt. Die französische Regierung berief sich auf Klauseln des Versailler Friedensvertrages, die für den Fall vorgesehen waren, daß Deutschland seinen Reparationsverpflichtungen nicht nachkam. Die Reichsregierung unter dem Großunternehmer Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung des Ruhrgebiets zum »passiven Widerstand« auf. »Schlagt Poincaré an der Ruhr und Cuno an der Spree!« antwortete das KPD...
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