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Verdi kritisiert Sicherheitsbranche

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) vorgeworfen, die momentane Krisensituation zu nutzen, um die Arbeitsbedingungen der Sicherheitsdienste zu verschlechtern und geltende Tarifverträge zu
unterlaufen. Der BDSW hatte seinen Mitgliedsunternehmen geraten, den Sicherheitsdiensten vor den Geschäften des Einzelhandels nur den Mindestlohn zu zahlen. »Das ist ein offener Aufruf zum Tarif- und Rechtsbruch«, erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle am Freitag. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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