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NGG: Hunderttausenden droht Hartz IV

Berlin. Die vom Bundeskabinett beschlossene Neuregelung bei der Kurzarbeit käme vor allem den Unternehmen, nicht aber den Beschäftigten zugute. Weil sich viele Unternehmer weigerten, das Kurzarbeitergeld aus eigenen Mitteln aufzustocken, müssten sie verpflichtet werden, mindestens die neuerdings eingesparten Sozialbeiträge an die Beschäftigten weiterzugeben, forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), Guido Zeitler, am Sonntag. Wenn die Bundesregierung nicht dafür sorge, dass das Kurzarbeitergeld deutlich steigt, seien bald Hunderttausende Menschen zusätzlich auf Hartz IV angewiesen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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