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30.05.2003

Tödliche Sicherheitspolitik

Jahresbericht 2003 von Amnesty International vorgelegt. Keine Kritik an Schilys »Antiterrorgesetzen«

Von Ulla Jelpke
Die allseits beschworene »Sicherheitspolitik« hat die Welt nicht sicherer gemacht. So lautet die zentrale Botschaft des Jahresberichts 2003 der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai), den die Generalsekretärin der deutschen ai-Sektion Barbara Lochbihler am Mittwoch in Berlin vorstellte. »Regierungen haben unter Berufung auf nationale Sicherheitsbelange Menschen töten, foltern und verschleppen lassen«, beklagte Lochbihler. Im Berichtsjahr 2002 dokument...

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