26.05.2003
Standards
Leander Haußmann setzt mit »Elektra« Qualität am Berliner Ensemble durch
Von Hein Gothe
Man ist bescheiden geworden. Im bunten Stotterbrei aller Berliner Bühnen erlöst ein kleiner, bescheidener, gutgearbeiteter Stadttheaterabend, mit richtigen Schauspielern, ein hübsches Geschichtchen, ohne Anspruch erzählend.
Keine Pause, eine Stunde, zwanzig Minuten, und Leander Haußmann hat Hugo von Hoffmannsthals »Elektra« sauber geschlossen.
Haußmann versteht nichts von Politik, aber viel vom Theater. Auf der dumpfen Wortsehnsucht der Neoromantik (Uraufführu...
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