24.05.2003
Impfen oder töten?
Mit der Geflügelpest zeichnet sich im Umgang mit Tierseuchen ein Kurswechsel ab
Von Leif Allendorf
Die Geflügelpest hat auch Deutschland erreicht. Im Februar war die Tierseuche in den Niederlanden ausgebrochen. Nachdem die Seuche Anfang Mai auch in Nordrhein-Westfalen unweit der holländischen Grenze aufgetreten war, wurden dort 84000 Stück Federvieh mit Kohlendioxyd erstickt, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Dies weckt Erinnerungen an den Skandal um die Maul- und Klauenseuche (MKS) vor zwei Jahren. Wegen dieser – ebenfalls für den Menschen ungefährlichen – Tie...
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