15.05.2003
Der Osten lebt
Aktionen der IG Metall zur 35-Stunden-Woche zeigen überraschende Mobilisierungsfähigkeit
Von Klaus Fischer
Erst wurden sie belächelt oder schlicht für blöd erklärt. Dann kritisierte der Kanzler die begonnenen Kampfaktionen der IG Metall zur schrittweisen Einführung der 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie. In den bürgerlichen Medien kam das Ganze wahlweise als Gewerkschaftsfolklore oder zum Scheitern verurteilte Attacke auf den Standort »Neue Bundesländer« vor, aber inzwischen scheinen sich auch die Einschätzungen im neoliberalen Kapitallager...
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