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Stillstand bei syrischem Verfassungskomitee

Genf. Die Verhandlungen zwischen Syriens Regierung und Opposition über eine neue Verfassung für das Land kommen nicht voran. Den zweiten Tag in Folge seien die unter dem Dach der UNO in Genf geplanten Treffen ausgefallen, berichtete ein Mitglied des Gremiums der Deutschen Presseagentur am Dienstag. Bislang habe es keine Einigung auf eine Tagesordnung gegeben, sagte Mais Al-Kridi, die für die syrische »Zivilgesellschaft« in dem Komitee sitzt. Dieser hatte Ende Oktober seine Arbeit aufgenommen, am Montag sollten die Beratungen einer Kerngruppe aus insgesamt 45 Vertretern fortgesetzt werden. Oppositionssprecher Ibrahim Dschabawi warf der syrischen Regierung vor, die geplanten Gespräche blockiert zu haben. In syrischen Staatsmedien werden die Vertreter der Opposition als »Delegation des türkischen Regimes« bezeichnet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2019, Seite 1, Ausland

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