Zum Inhalt der Seite
08.11.2019
Vergewaltigung oft ungesühnt

Alte Ängste, neues Recht

Vor drei Jahren wurde das Sexualstrafrecht reformiert. Auswirkungen unklar

Von Claudia Wangerin
Frauen, die von einem Bekannten, Mitbewohner oder gar ihrem Partner vergewaltigt werden, entschließen sich häufig zu spät, eine Anzeige zu erstatten. Materielle oder psychische Abhängigkeiten sowie die Befürchtung, Angehörige und Freunde könnten sich auf die Seite des Täters stellen, kosten häufig eine Bedenkzeit, in der sich Spuren verflüchtigen. Die Folge: Eine Verurteilung wird unwahrscheinlicher, die Gefahr, als Lügnerin stigmatisiert zu werden, steigt. Am Ende ...

Artikel-Länge: 2911 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90