29.04.2003
Pleiten, Pannen, Krise, Staatsverschuldung: Welchen Sinn haben Konjunkturprogramme?
jW sprach mit Ingo Schmidt, Mitglied der Memorandumgruppe und lehrt an der Fachhochschule Technik und Wirtschaft Berlin
Interview: Ralf Wurzbacher
F: Staat und Kommunen sind pleite, die Arbeitslosigkeit steigt und die Wirtschaft stagniert. Was ist falsch gelaufen?
Jahrelang wurden Ausgaben gekürzt, weil der Schuldenabbau Priorität hatte. Und je mehr man kürzte, desto schwächer war die Wirtschaftsentwicklung. Damit ist aber auch das Steueraufkommen weggebrochen. Ergebnis: Die Schulden nehmen weiter zu.
F: Sie setzen sich für steuerfinanzierte Konjunkturprogramme ein. Wie soll das im einzelnen aussehen?
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