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21.10.2019
Umgang mit Lebensmittelskandalen

»Erkenntnisse nur scheibchenweise veröffentlicht«

Wilke-Wurst: Hessische Behörden informierten erst spät über mit Keimen belastete Lebensmittel. Ein Gespräch mit Dario Sarmadi

Interview: Kristian Stemmler
Im Skandal um keimbelastete Wurst der nordhessischen Firma Wilke werfen Sie den Behörden Versäumnisse vor. Welche sind das? Bereits im August hatte das Robert-Koch-Institut den Verdacht geäußert, dass Wilke-Produkte mit Listerien belastet sein könnten. Mitte September gab es dann den konkreten Nachweis, wovon die zuständige Stelle im hessischen Umweltministerium umgehend Kenntnis erhielt, der Landkreis Waldeck-Frankenberg zwei Tage später. Die Behörden waren also sp...

Artikel-Länge: 4110 Zeichen

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