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23.04.2003

Zwei Leben im Westen

Ulrike Kolb erzählt von einer verlorenen Generation

Von Martin Droschke
In der Hektik des Alltags bleibt wenig Zeit, sich Gedanken um den Lebensweg zu machen, den man ging. Braucht es für eine grundlegende Rekapitulation einen Schicksalsschlag? Dies suggeriert Ulrike Kolb in ihrem neuen Roman. Um ihr Personal auf sein existentielles Selbst zurückzuwerfen, spielt ihm die Frankfurter Schriftstellerin übel mit. Der erfolgreiche Künstler Zott fällt in ein Koma, aus dem er möglicherweise nie erwachen wird. Vielleicht hilft es, wenn Vera ü...

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