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10.04.2003

»Leben und Frieden«

Rudi Dutschke: Tagebuch eines selbstkritischen Rebellen

Von Jürgen Meier
Rudi Dutschke schrieb am 29. Juli 1979 nach dem Tod seines Freundes Herbert Marcuse ins Tagebuch: »Unsere Strömung ohne ihn – wer kann es sich ganz denken? Ging uns bei Ernst Bloch ähnlich, beide aber werden unsere Generation nie verlassen. Es gehört mit zu den Pflichten von uns, ihre Geschichte, ihr theoretisch-politisches Denken neu zu vermitteln.« Dutschke wollte Besitzverhältnisse ändern, Entfremdung beseitigen, »Selbstreflexion und eine verändernde Selbstkr...

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