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01.04.2003

Landserjournaille

Das süddeutsche Denken in Zeiten schwerer Ungleichzeitigkeit

Von Jürgen Roth
Es ist Krieg. Es ist die Zeit, in der in den Feuilletons noch größer, noch weiter, noch globaler nachgedacht wird als sonst. Krieg ist die Zeit des großen Feuilletons und der großen Thesen, der weiten Synthesen und der waghalsigen Analogien. Der erste Gewinner des Krieges ist das Feuilleton. »Krieg ist.« Mit diesem unbezweifelbar wahren Satz hebt die taz schon wenige Tage nach Kriegsausbruch zu einem beispielhaft militärhistorisch wie militärtaktisch informierten...

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