-
30.07.2019
- → Betrieb & Gewerkschaft
EVG kritisiert Bahn für Krisenmanagement
Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft übte scharfe Kritik am Krisenmanagement der Deutschen Bahn während der aktuellen Hitzewelle in Teilen Deutschlands. »Es ist fahrlässig, wenn die Beschäftigten bei nicht funktionierenden Klimaanlagen und drückender Hitze in den Wagen angehalten werden, die Züge zu fahren«, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel, am Sonnabend. Allein am Donnerstag seien nach Informationen der Gewerkschaft auf Grund der Hitzewelle 88 Züge komplett, 111 zum Teil ausgefallen. Die EVG fordert die Beschäftigten auf, selbst zu entscheiden, ob sie ihren Dienst im Sinne ihrer Kunden, aber auch ihrer eigenen Sicherheit noch durchführen können. Die DB AG forderte der EVG-Vize auf, in solchen Fällen einen Notfallfahrplan zu erstellen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!