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EVG kritisiert Bahn für Krisenmanagement

Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft übte scharfe Kritik am Krisenmanagement der Deutschen Bahn während der aktuellen Hitzewelle in Teilen Deutschlands. »Es ist fahrlässig, wenn die Beschäftigten bei nicht funktionierenden Klimaanlagen und drückender Hitze in den Wagen angehalten werden, die Züge zu fahren«, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der EVG, Klaus-Dieter Hommel, am Sonnabend. Allein am Donnerstag seien nach Informationen der Gewerkschaft auf Grund der Hitzewelle 88 Züge komplett, 111 zum Teil ausgefallen. Die EVG fordert die Beschäftigten auf, selbst zu entscheiden, ob sie ihren Dienst im Sinne ihrer Kunden, aber auch ihrer eigenen Sicherheit noch durchführen können. Die DB AG forderte der EVG-Vize auf, in solchen Fällen einen Notfallfahrplan zu erstellen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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