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06.04.2019
Seenotrettung im Mittelmeer

»Viele würden lieber sterben, als in Libyen zu bleiben«

Weiterhin ertrinken Flüchtende im Mittelmeer. Europa setzt auf Abschottung statt auf Rettung und Aufklärung. Gespräch mit Verena Papke

Interview: Kristian Stemmler
Eine Zeitlang war kein einziges Rettungsschiff auf dem Mittelmeer aktiv, um Flüchtlinge in Seenot aufzunehmen. Wie ist die Lage aktuell? Die »Alan Kurdi« der Organisation »Sea-Eye« ist derzeit auf See und hat gerade mehr als 60 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Auch das Aufklärungsflugzeug »Moonbird«, das lange nicht fliegen konnte, ist wieder im Einsatz. Alle anderen Schiffe werden blockiert. Die Rettungskapazitäten sind bei weitem nicht ausreichend, jede Woche ...

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