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19.02.2003

Unsere schöne Krise

Antibildungsbürgerlichkeit bis zum Abwinken: Die Ausstellung »Lieber Maler, male mir ...« in Frankfurt/Main

Von Martin Büsser
Die Malerei ist in den letzten Jahrzehnten immer wieder für tot erklärt worden, ohne doch wirklich auszusterben. In den Sammlungen für zeitgenössische Kunst, auf Biennalen und auf Bestandsaufnahmen wie der »Documenta« spielt sie trotzdem nur noch eine untergeordnete Rolle, von Ausnahmen wie Gerhard Richter einmal abgesehen. Allem Anschein nach sind die Gemälde von Installationen, Fotografie, Film- und Medienkunst in den Bereich des Populären und sogar Populistischen...

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