Zum Inhalt der Seite
20.03.2019
Justizgeschichte

Ein Mann, ein Mord?

Im Januar 1993 wurde in Freiburg eine bekannte Antifaschistin ermordet, verurteilt wurde ein »psychisch gestörter« Einzeltäter. Ein politisches Motiv schlossen die Ermittler aus

Von Peer Heinelt
Vor 25 Jahren fällte die I. Große Strafkammer des Landgerichts Freiburg im Breisgau ein in zweifacher Hinsicht denkwürdiges Urteil: Zum einen, weil nunmehr ein Verbrechen als gesühnt galt, das bundesweit für Empörung gesorgt und Tausende von Menschen zu wütenden Demonstrationen auf die Straßen getrieben hatte. Zum anderen, weil der Richterspruch bis heute im Verdacht steht, Polizei und Justiz sei es weniger um Aufklärung als vielmehr darum gegangen, der Öffentlichk...

Artikel-Länge: 20311 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90